Suchtprävention Drogen

 

Der Inhalt und der Umfang der Veranstaltung sind abhängig vom Alter der Jugendlichen und den zeitlichen Ressourcen der Klasse. Ein einheitliches Konzept für diese Veranstaltung existiert nicht und wird jedes Mal neu auf die Bedürfnisse der SchülerInnen abgestimmt und ausgerichtet.


Durchführung

Ein/e für die Präventionsarbeit verantwortliche/r Polizeibeamte/in sowie ehemalige Betroffene besuchen Jugendliche in ihrer Klasse. Nach einer Einführung durch den/die Polizeibeamte/n zu allgemeinen Informationen rund um das Thema Sucht und möglichen strafrechtichen Folgen bei Gebrauch, wird ein Kurzfilm über die Gefahren im Alltag gezeigt und kurz ausgewertet. Im Anschluss stellen sich die ehemaligen Suchtkranken vor, welche den Ausstieg geschafft haben. Sie berichten aus ihrem Alltag, früher und heute, von ihrem Werdegang und wie sie es schaffen konnten ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Besonders hervorzuheben ist, dass beide Referenten bis auf einige Einschränkungen, sehr offen mit ihrer Lebensgeschichte umgehen und insbesondere über die Verluste in ihrem Leben berichten. Aufkommende Fragen dürfen gestellt werden und werden offen beantwortet.

 

Hier finden Sie noch einmal grundlegende Hinweise zu einem solchen biografiebasierten Präventionsangebot.


Ziele

  • junge Heranwachsende über das Thema Sucht informieren und aufklären
  • Jugendliche für das Thema Sucht sensibilisieren
  • Fragen der SchülerInnen zu dem Thema beantworten und mit ihnen in den Austausch darüber gelangen

Durchführungsort

Berufsschulzentrum

Schillerstraße 4

Tel.: 03931/ 60 81 00

39576 Stendal


Resümee

Das Feedback der SchülerInnen erfolgte zeitnah. Hierbei war eine deutliche Betroffenheit innerhalb der teilnehmenden Gruppe spürbar. Kurze Rückmeldungen und Kontaktaufnahmen einzelner SchülerInnen mit den Referenten zeigten, dass sich auch im Nachgang Gesprächsbedarf abzeichnete. Die Klassenleitung kann bei Bedarf ein Nachgespräch mit der Schulsozialarbeit vereinbaren.