Suchtprävention "Ohne Alkohol am Steuer"

 

Der "Tag der Verkehrserziehung" wird jährlich für SchülerInnen der ersten Lehrjahre am Berufsschulzentrum Stendal organisiert. Hierbei handelt es sich um einen Unterrichtstag mit acht Schulstunden rund um das Thema Verkehrserziehung. Im Rahmen dieser Veranstaltung führte eine Klasse am Fachgymnasium des Berufsschulzentrums eine eigenständige Station "von SchülerInnen für SchülerInnen" durch. Das angebotene Projekt richtete sich dabei an die Ausbildungsklassen des ersten Lehrjahres.


Durchführung

Das Projekt wurde als eigenständige Station, im Rahmen verschiedener Veranstaltungen rund um das Thema Sucht/Drogen/Alkohol, von SchülerInnen für SchülerInnen entwickelt. Zunächst wurden dabei Themenschwerpunkt festgelegt, die Aufteilung der SchülerInnen in Gruppen festgelegt und die Verantwortlichen bestimmt.

 

Die Klasse einigte sich dabei auf folgende Themenschwerpunkte:

 

  • alkoholfreie Cocktails (Cocktailbar)
  • ein Quiz (Quizshow)
  • einen Hindernisparcours (mit und ohne Handicap)

Preise, Plakate, Infomaterial, Quizunterlagen sowie Verbauchsmaterialien wurden durch die SchülerInnen organisiert. Vor Schulbeginn, wurden in dem ihnen zugewiesenen Bereich, die Stationen durch alle SchülerInnen der Klasse gemeinsam aufgebaut. Hierbei erhielt die Klasse Unterstützung durch die Klassenleitung. An den Stationen wurden die Klassen gezielt durch einzelne SchülerInnen empfangen, wobei ihnen der Ablauf der jeweiligen Station kurz erläutert wurde. Die einzelnen Stationen wurden nach dem Rotationsprinzip für jeweils 15 min besucht.

 


Ziele

  • methodische Bereicherung der jährlich durchgeführten Verkehrserziehung
  • über das Thema "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr" informieren
  • Fragen von SchülerInnen zum Thema beantworten und mit ihnen darüber ins Gespräch kommen

Durchführungsort

Berufsschulzentrum

Schillerstraße 4

Tel.: 03931/ 60 81 00

39576 Stendal


Resümee

Im Nachgespräch mit einzelnen SchülerInnen und der Klassenleitung wurde die Veranstaltung durchweg als positiv bewertet. Die Auswahl der Methoden und die Umsetzung durch die Jugendlichen hat die Erwartungen erfüllt. Insbesondere unter dem Aspekt, dass die ehemals eigenständigen Berufsbildenden Schulen durch eine Fusion im vergangenen Schuljahr zu einem Berufsschulzentrum umstrukturiert wurden, ist diese Form von Projekten, für die Vermittlung von Wissen sowie auch die Vermittlung von einem Verständnis eines Miteinanders, als sehr empfehlenswert eingeschätzt worden.


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